Weingut Schloss VauxDie Sektmanufaktur

Schloss-VAUX-alter VerschlussDie Gesellschaft „Schloss Vaux“ wurde 1868 in Berlin gegründet und ließ sich in den 80iger Jahren in Metz an der Mosel nieder, erwarb das Gut in Metz und einige kostbare Weinberge. Bis 1918 war die Stadt Metz von deutschen Truppen okkupiert. Als 1919 der Versailler Vertrag geschlossen wurde, besetzten vor allem Franzosen Führungspositionen in der Stadt und die deutschen Zuwanderer wurden verdrängt. Alle Weine wurden wie ein Champagner, Cava und Crémant ausnahmslos nach der traditionellen Methode der klassischen Flaschengärung hergestellt (franz. „Méthode Champenois“).

Die Sekt-Manufaktur Schloss Vaux musste ihre Residenz aufgeben und ließ sich im Rheingau in Eltville am Rhein nieder. Hier konnte sich die Gesellschaft ganz der Versektung von Spitzenweinen widmen. 1982 schloss sich ein kleiner Kreis an Gesellschaftern zusammen, die Schloss VAUX von einer Tochtergesellschaft der Dresdner Bank übernimmt. Veranlasst durch den Wiesbadener Bankdirektor Gustav Adolf Schaeling, der Vorsitzender im Beirat wurde und der Sektmanufaktur neues Leben einhauchte. Nach weiteren vier Jahren modifizierten die Gesellschafter mit einer Gruppe von 60 Aktionären das deutsche Sekthaus in eine Aktiengesellschaft. Seit 1998 leitet Nikolaus Graf von Plettenberg die Manufaktur „Schloss Vaux“. Vorsitzender Aufsichtsrat der Gesellschaft ist nun Michael zu Salm-Salm. Mit einer jährlichen Produktion von circa 290.000 Flaschen erhält sich die Manufaktur ihren privat-exklusiven Charakter. 1996 übernahm das Schloss Vaux die historische „Burg Crass“ am Eltviller Rheinufer und restaurierte sehr aufwendig die Vinothek, Rheinterrassen, Gästezimmer und den Gewölbekeller. 12 Jahre später kauften sie die hübsche denkmalgeschützte Gründerzeitvilla in der Kiedricher Strasse und rekonstruierte sie.

Das Schloss Vaux ist ein Unternehmen das für Tradition, Innovation und Perfektion steht.